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Forellenzucht

Die Forelle ist die erste Tierart, bei der die künstliche Besamung gelang. Im Lippischen machte Stephan Ludwig Jakobi um 1760 die grundlegende Entdeckung, in den Vogesen wurde dasselbe 1842 noch einmal entdeckt. Napoleon III wollte daraus eine Industrie machen (“es handelt sich um nichts Geringeres, als Fische in’s Wasser zu säen, wie man Getreide in die Erde säet“).

Erst seit gut hundert Jahren werden Forellen in nennenswerten Mengen gezüchtet. Die Möglichkeiten sind in Mitteleuropa begrenzt, denn man braucht viel kühles und sauberes Wasser, am besten das rar gewordene Quellwasser.

Die Forellenzüchter in Baden-Württemberg haben solche Gewässer und erzeugen darin ein hochwertiges Produkt, das vor allem lokal und regional angeboten wird, in Hofläden, in der Gastronomie und auch im Lebensmittelhandel.

Aufgrund der langen Tradition, der festgeschriebenen Herkunfts- und Aufzuchtbedingungen und der regelmäßigen Kontrollen ist die „Schwarzwaldforelle“ als „geschützte geografische Angabe (g.g.A.)“  registriert.

Die Fischgesundheit wird durch die „Veterinärkontrollnummer“ dokumentiert. Baden-Württemberg ist darin schon traditionell bundesweit der Vorreiter, unsere Mitgliedsbetriebe sind mustergültig.