Aktuelles

Aktuelles vom Landesverband der Berufsfischer und Teichwirte Baden-Württemberg e. V.

Über den untenstehenden Link erhalten Sie aktuelle Informationen über unsere Mitglieder und deren Angebote und Leistungen

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VDBA Mitgliederversammlung 2019 am 21.08.2019 in Magdeburg, Maritim Hotel

 5. Internationale Karpfenkonferenz vom 04. bis 06.09.2019 in Ansbach, Onodiasaal

 
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL zu Gast bei der Fischzucht Störk in Bad Saulgau

„Baden-Württemberg setzt sich für eine nachhaltige und verantwortliche Nutzung von Ressourcen ein. Der Europäische Meeres- und Fischereifonds (EMFF) und Fördermittel des Landes ermöglichen eine ökologisch nachhaltige Aquakultur. Die regionale Erzeugung und Vermarktung von hochwertigen Forellen und Saiblingen und den daraus hergestellten Produkten ist ein Markenzeichen Baden-Württembergs“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Montag (3. Dezember) bei ihrem Besuch bei der Fischzucht der Familie Störk in Bad Saulgau (Landkreis Sigmaringen).

Die Fischzucht am Wagenhauser Weiher geht bis ins 19. Jahrhundert zurück und wird bereits in der dritten Generation von Peter Störk geführt. Neben der Erzeugung und Verarbeitung von Bach-, Regenbogen- und Goldforellen gehört der Betrieb zu den führenden Anbietern für Forelleneier in Deutschland. Anlass des Besuchs der Staatssekretärin waren die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen, die mit Mitteln des Landes und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds unterstützt wurden.

„Es ist beachtlich, dass mithilfe der Investition die Produktion gesteigert und Arbeitsabläufe rationalisiert werden können und gleichzeitig das Wohlbefinden der Fische durch eine gleichmäßigere Sauerstoffverteilung im Wasser sichergestellt wird. Neben den positiven Auswirkungen auf das Betriebseinkommen wird außerdem die Wasserreinhaltung weiter gesteigert und damit werden die Ziele des Gewässerschutzes unterstützt“, erläuterte die Staatssekretärin.

Hintergrundinformationen:

Baden-Württemberg ist zusammen mit Bayern nach der offiziellen Statistik (www.portal-fischerei.de) der bedeutendste Produzent von Forellen und Saiblingen in Deutschland. In den entsprechenden Teichanlagen wurden im Jahr 2017 in Baden-Württemberg 2900 Tonnen und in Bayern 3700 Tonnen erzeugt. Die Betriebe in Baden-Württemberg sind familiengeführte Unternehmen, die sich durch eine hohe Innovationsbereitschaft auszeichnen. Schon seit mehreren Jahrzehnten sind die Betriebe deutschlandweit führend bei der Fischgesundheit und der Wasserreinhaltung.

Die Fischereiförderung in Baden-Württemberg hat das Ziel, eine nachhaltige, ressourcenschonende, innovative, wettbewerbsfähige und wissensbasierte Fischerei und Aquakultur sowie die Verarbeitung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen zu fördern und zu unterstützen. Hierfür stehen in der aktuellen Förderperiode (2014-2020) neben Mitteln aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) auch Landesmittel zur Verfügung.

In der aktuellen Förderperiode konnten bislang fünf Vorhaben im Bereich Aquakultur bewilligt werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich dabei auf rund 3,79 Millionen Euro, die Zuschüsse auf rund 1,5 Millionen Euro. Darüber hinaus konnte ein weiteres Vorhaben im Bereich Be- und Verarbeitung mit rund 500.000 Euro bezuschusst werden.

Deutlich erkennbar ist der Schwerpunkt in der Förderung im Bereich der Aquakultur und dem damit verbundenen Ausbau bei der Erzeugung von Speisefischen in Baden-Württemberg. Weitere Anfragen zu größeren Vorhaben in der Investitionsförderung liegen derzeit vor.

Die Förderbedingungen sind im Internet im ‚Förderwegweiser‘ des MLR im Detail beschrieben, zu finden ist dieser unter http://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Foerderung,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/EMFF


 

Regeln und Empfehlungen zum Betrieb
von Angelteichen in Baden-Württemberg

- Wer eine Angelteichanlage betreibt, bedarf der Genehmigung durch die zuständigen Behörden (Veterinärbehörde, Fischereibehörde)
- An Angelteichen werden Angler ständig von Fachpersonal beaufsichtigt
- Auf der Anlage ist eine für jeden sichtbare Teichordnung vorhanden
- Der Fischbestand in einem Teich besteht nur aus Arten, die zusammen passen und für das Gewässer geeignet sind
- Im Angelteich sind ausschließlich Fische in verzehrfähiger Größe vorhanden
- Grundsatz: Fische dürfen sich nicht unmittelbar vor dem Angeln bereits in menschlicher Hand befunden haben.
- Wachsen die Fische in einem Abwachsteich heran, können sie durch einen Verbindungskanal oder ein Rohr in den Angelteich schwimmen. Dort werden sie über das Angeln entnommen.
- Angelteiche ohne einen angeschlossenen Abwachsteich besitzen eine Ruhezone, in der nicht geangelt wird. Diese Zone muss ausreichend groß und abgetrennt sein.
- Sofern keine ausreichende Naturnahrung vorhanden ist, sind die Fische zu füttern
- Die Angler sind sachkundig (nachgewiesen durch einen gültigen Jahresfischereischein) oder werden vom Betreiber vor Beginn des Angelns ausführlich
eingewiesen (mündlich und durch Aushändigen eines Merkblatts; erfolgte Einweisung und Erhalt des Merkblatts werden durch Unterschrift bestätigt)
- Geeignetes Angelgerät und Unterfangkescher (Eigenbesitz oder vom Betreiber ausgeliehen)
- Maximal 2 Ruten pro Angler
- Während der Öffnungszeiten sind ständig sachkundige Personen mit Weisungsbefugnis anwesend
- Der fachgerechte Umgang mit den Fischen wird durch die sachkundige Person sichergestellt
- Schlachtplätze sind vom Betreiber sauber zu halten und mit fließendem Wasser zu versehen, Schlachtabfälle sind fachgerecht zu entsorgen
- Kühlmöglichkeiten für die geschlachteten Fische sind vorzusehen

Stand 9.3.2015 Herausgeber/Copyright: Landesverband der Berufsfischer und Teichwirte in Baden-Württemberg e.V. Schenkenbergstr. 5 in 78736 Epfendorf Weitergabe und Vervielfältigung nur in Absprache mit dem Landesverband erwünscht!
Tel.: (07404) 2538     E-Mail: info@butbw.de     Fax: (07404) 9308970    Internet: www.butbw.de

Fischereiförderung nach EMFF

 Aktuelle Informationen und Formulare erhalten Sie unter

https://www.landwirtschaft-bw.info/pb/MLR.Foerderung,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/EMFF

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 Das Regierungspräsidium Tübingen weist darauf hin, dass im Moment noch ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen. Bitte stellen Sie die Förderanträge möglichst bald, da das aktuelle EMFF Förderprogramm nur noch bis 2020 läuft. Eine Weiterführung des Förderprogramms durch die EU über das Jahr 2020 hinaus ist derzeit noch nicht absehbar.